August 10, 2006

Entdeckung der Heilkraft der Magnete

Entdeckung der Magnettherapie und der Heilkraft der Magnete
Soviel man heute weis, wird die Entdeckung der Heilkraft der Magnete in Europa überwiegend der Äbtissin Hildegard von Bingen zugeschrieben, die im 12. Jahrhundert lebte.
Offensichtlich kannte sie bereits die schnerzlindernden und heilenden Wirkungen des Magnetismus. Hildegard von Bingen hat damals ihr Wissen aus der Beobachtung der Natur gewonnen, in dem sie systematisch Steine und Pflanzen auf ihre heilende Wirkung untersuchte. Sie erkannte damals zwar die Wirkungen der verschiedenen Kräuter und Materialien auf den menschlischen Organismus und ordnete diese teilweise auch richtig ein. Nach dem damaligen Wissensstand blieb es ihr aber versagt, die chemischen und physikalischen Zusammenhänge zu verstehen.


Der Magnetismus wurde daher von ihr in den Bereich des Übersinnlichen und damit des Göttlichen eingeordnet. Das war zu dieser Zeit völlig normal. Alle Erscheinungen, die mit dem damaligen Wissen nicht zu erklären waren oder sich der sinnlichen Wahrnehmung entzogen, wurden dem Wirken Gottes zugeschrieben. Dies hat sich erst in der Neuzeit geändert.
Ungefähr 300 Jahre später war es der bekannte Arzt und Naturforscher Paracelsus, der den Heilmagnetismus über alle Maßen lobte. Er beschäftigte sich intensiv mit den Heilkräften der Natur und bezog auch den Heilmagnetismus darin ein.
Einige Jahrhunderte später war es der Universalgelehrte Alexander von Humboldt, der den Heilmagnetismus von grünem Serpentingestein entdeckte. Er fand heraus, dass verschiedene Materialien über eine magnetische und eine elektrische Polarisation verfügten.

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